22.02.10 09:40 Alter: 2 Jahr(e)

- Fuerte mal anders -

Von: Katrin

Hallo liebe Blog-Leser,

ich sitze momentan (Sonntag, 21. Februar 2010) in Madrid auf dem Flughafen und warte auf meinen Anschlussflug zurück nach Berlin. Da habe ich mir gedacht, wenn ich einen Blog schreibe, vergeht die Zeit am schnellsten. Wie ihr sicher schon ahnt: ich bin auf dem Rückweg von Fuerteventura. Schließlich beginnt unsere Outdoor-Trainingsphase schon seit vier Jahren im Februar auf Fuerte im Robinson Club Jandia Playa. Und trotzdem war dieses Jahr (fast) alles anders als in den Jahren davor... Deswegen habe ich mal meine Top-4-Liste erstellt, die ich gern mit euch teilen möchte:

1. Die Reiseroute: Auf dem Hinflug mit der Fluggesellschaft Iberia saß ich allein zwei Stunden (von 7.30 Uhr bis 9.30 Uhr) in Berlin am Flughafen in der Maschine, ohne das sich irgendetwas bewegt hat. Das wären einfach mal zwei Stunden länger schlafen gewesen, was um diese Uhrzeit eine Menge ist!! Demnach habe ich natürlich meinen Anschlussflug nach Fuerteventura verpasst und durfte über Madrid und Gran Canaria nach Fuerte fliegen, was mich geschlagene 8 Stunden mehr Zeit gekostet hat. Allerdings, und das war auch nicht immer so, hat es Iberia irgendwie hinbekommen, dass mein Gepäck es tatsächlich am Zielort auf´s Gepäckband geschafft hat. Da hatte ich schon mal eine Sorge weniger...

2. Die Trainingspartnerin: wie ihr vielleicht schon oben in Punkt 1 entnehmen konntet, habe ich bis jetzt nur von mir geschrieben. Hier tritt Punkt 2 ins Spiel... Leider musste ich in dem ersten Outdoor-Trainingslager auf Ilka verzichten, die verletzungsbedingt nicht mitkommen konnte. Allerdings wurde sie am dritten Tag durch Rike Fischer ersetzt. An dieser Stelle nochmal ein Danke an Rike, dass sie so schnell und unkompliziert eingesprungen ist!!

3. Das Wetter: Fuerte wird ja als eine der sonnensichersten Inseln beschrieben. Das war auch in den letzten Jahren oft so, aber... dieses Jahr, wo alles ein klein wenig anders ist, wollte auch das Wetter ein klein wenig anders sein! Fuerte soll im Februar durchschnittlich drei Regentage haben, die haben wir, glaub ich, locker mitgenommen. Und auch der Wind hat sich von seiner stürmischsten Seite gezeigt. Aus den Jahren zuvor waren wir es gewohnt, dass es dort gelegentlich mal bläst (verrät ja auch der Name der Insel). Aber das wir sogar Tage dabei hatten, wo an Training nicht zu denken war, war uns auch neu. Mit acht Windstärken und vielen hohen Wellen war an Baggern und Pritschen nicht zu denken. Das Wasser kam hoch bis zum Club und hat teilweise unser Feld zerstört. Aber immer noch besser als das Wetter in Deutschland.... ;)

4. Die Magen-Darm-Welle: Ich glaub ca. 50% der Cluburlauber und 100% der Beachvolleyballer hatten dieses Jahr das Vergnügen mit ihr... keiner weiß so richtig wieso! Allerdings hatte es schon fast was von einem Domino-Effekt. Ganz vorne in der Reihe war leider ich, dann folgten unser Physiotherapeut Sven, Jonas [Reckermann], Julius [Brink] und Rike, am Ende hat es unseren Trainer Andi dann nochmal umgehauen. Alle lagen für 1-2 Tage, immer leicht zeitverschoben, flach. Nur unsere Trainingspartnerinnen, die Schwaiger-Sisters aus Österreich und ihr Trainer haben es geschafft, sich dem Virus zu widersetzen! Nach Schonkost und einigen Litern Elotrans ging es uns dann aber doch recht schnell wieder besser!

Sooo, nun habt Ihr einen kleinen Einblick in ein etwas anderes Trainingslager bekommen. Und trotzdem, es war wie immer schön im Robinson Club Jandia Playa. Wir hatten viele gute Einheiten mit den Schwaigers, einige harte Stunden im Kraftraum, haben viel gelacht und freuen uns auf mehr... Bald ist es auch schon wieder soweit.

Nun folgen zwei Wochen Deutschland mit Kurztrainingslagern bei Sara und Laura in Hamburg und in Düsseldorf mit den Niederländerinnen. Danach geht's dann wieder ab nach Fuerte, diesmal mit einem Direktflug von Condor und vor allem, mit Ilka.

Ich freu mich drauf...

eure Katrin